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Johann-August-Waldner Schule

Die Johann-August-Waldner-Schule ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in der Trägerschaft der Salesianer Don Boscos. "Damit das Leben junger Menschen gelingt" ist die Zielsetzung der Arbeit und bedeutet, dass die Potentiale, individuelle Stärken und Fähigkeiten des jungen Menschen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stehen.

Je nach Begabung und Leistungsbereitschaft können die Schüler den qualifizierenden Hauptschulabschluss erwerben und Perspektiven für den Übergang in Ausbildung und Beruf entwickeln.

Zielgruppe der Johann-August-Waldner-Schule sind Kinder und Jugendliche mit einer gebrochenen Schulbiographie. Die vorhandenen Stärken der Schüler werden individuell gefördert, wobei Regelsetzungen wie Pünktlichkeit, Kontinuität im Arbeitsprozess, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit integraler Bestandteil des Unterrichts sind.

Die Organisation der Klassen erfolgt jahrgangsübergreifend, das Schulcurriculum orientiert sich an den Bildungsstandards und Inhaltsfeldern der Sekundarstufe I.

Derzeit werden sechs Lerngruppen mit folgenden Schwerpunkten gebildet:

 

Intensivpädagogische Klasse

Die Klasse befindet sich im Bereich der intensivpädagogisch-therapeutischen Gruppe Murialdo. Zwei Lehrende gestalten für vier Schüler einen vor allem sozialpädagogisch ausgerichteten Unterricht, welcher ein vorsichtiges Herantasten an schulisches Lernen ermöglichen soll. Nach einer Motivations- und Orientierungsphase haben sich die Schüler in der Regel verortet. Verschüttete Bildungsmotivationen werden aufgespürt, gemeinsames Arbeiten und Lernen ist jetzt möglich. Nach und nach rückt der schulische Unterricht stärker ins Zentrum, können erste Leistungseinschätzungen der Schüler erstellt werden.

 

Willkommensklasse

Die entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche Integration von Schüler mit Migrationshintergrund liegt in der sicheren Beherrschung der deutschen Sprache. Sie ist Bedingung für das Erreichen eines Schulabschlusses und damit für eine Ausbildung oder den Erwerb anderer Qualifikationen. Basierend auf der Verordnung zum Schulbesuch von Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache vom 09. April 2003 wurde vom Schulteam der Johann-August-Waldner-Schule ein Förderkonzept entwickelt, das den unterschiedlichen Bedürfnissen der jungen Menschen Rechnung tragen soll.

 

Das Grüne Klassenzimmer

Im Grünen Klassenzimmer sollen die Schüler über ein Grundverständnis für die Natur und das Verhältnis der Menschen zur Natur eine Erkenntnisgewinnung und deren Ergebnisse als Produkte eigener Initiative und Verantwortung erleben und begreifen. Der Klassenraum ist der Wald, die Natur, die Unterrichtseinheiten orientieren sich an den Jahreszeiten. Witterungsgemäße Kleidung und ausreichender Regen- und Sonnenschutz sind fundamentale Voraussetzungen für den Unterricht, Bleistift und Papier erst dann, wenn eine ausreichende Primärmotivation gegeben ist.
 
 
  
Die Don Bosco Medien haben die Förderwerkstatt bei einem ihrer Wald-Projekte mit der Video-Kamera begleitet:

 

Die Vari-Klasse

Baustein für die Schulbesuchsjahre 7 bis 9

Das Unterrichtsmodell zeichnet sich durch die flexiblen Übergangsmöglichkeiten sowie der idealen Anknüpfung an die Arbeitsweisen sozialpädagogischer Kompetenzträger (Förderwerkstatt) aus. Durch die bereits vorhandene Gruppenkultur und dadurch bestehende Stabilität ist es der Lehrkraft möglich, mehr Zeit für die individuelle Betreuung und Förderung zu verwenden. In einer Lernumgebung, in der die Schüler von- und miteinander lernen, wird die Heterogenität der Ausgangslage als "natürlich" angesehen. Durch die konsequente Differenzierung "vom Klient aus" kann sich jeder Schüler entsprechend seiner Kompetenzen in das gemeinsame Unterrichtsgeschehen und in gemeinsame Projekte einbringen und daruch einen individuellen Lernzuwachs erhalten.

Die Planung und Umsetzung der Maßnahmen von Unterricht, Gruppenangebot und Projekten geschieht in enger Kooperation des Tandems aus Klassenlehrer/in und Sozialpädagoge/in.

 

 

Praxis und Schule

Baustein für die Schulbesuchsjahre 9 und 10

In der Klasse "Praxis und Schule" werden die Jugendlichen an drei Tagen pro Woche im Umfang von 23 Stunden unterrichtet, wobei jeweils vier Stunden auf die Fächer Deutsch und Mathematik entfallen. Die Inhalte der Kernfächer sind ebenfalls integrale Bestandteile der Lernbereiche Gesellschaftslehre, Ästhetische Bildung und Naturwissenschaften. Für den fächerübergreifenden Unterricht werden insgesamt sechs Unterrichtsstunden veranschlagt. Eine Stunde pro Woche widmen sich die Jugendlichen der Reflexion ihrer betrieblichen Praxis und der Aufbereitung ihrer Praxisprojekte. Drei Stunden entfallen auf den Englischunterricht, zwei jeweils auf den Unterricht in Religion/Ethik und drei auf den Sportunterricht. Der zusätzliche berufsbezogene Unterricht von 6 Wochenstunden erfolgt in enger Abstimmung mit bzw. durch die Ausbilder der Werkstätten des JHZ Don-Bosco-Sannerz.

Ziel ist es, den individuellen Weg in die Berufs- und Arbeitswelt in enger Verzahnung zwischen Schule, Betrieb und externen Unterstützungssystemen so zu gestalten, dass Übergänge erfolgreich gelingen.

 

Weitere Links

Schulprogramm der Johann-August-Waldner-Schule zum Download:

 

 

 

 

Kontakt:

Walburga Strott
Schulleiterin
Tel.: 06664 / 87-155
Fax: 06664 / 87-143
E-Mail: strott@donbosco.de

Einrichtung der Salesianer Don Boscos
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Das Jugendhilfezentrum Don Bosco ist eine Einrichtung der Salesianer Don Boscos in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.donbosco.de

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Im Rahmen der Kiebitz-Gala der Kinzigtal Nachrichten war das Jugendhilfezentrum Don Bosco Sannerz nominiert in der Kategorie "Innovative soziale Einrichtung". Besonders engagierte Personen und Vereine aus dem Bergwinkel sowie Einrichtungen aus dem sozialen Bereich wurden dabei ausgezeichnet und durften sich präsentieren. Hier das kurze Video aus Sannerz.

Der heilige Johannes Bosco
Don Bosco Portrait

Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin geboren. Sein berühmtes Zitat: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" spiegelt die Grundhaltung seines Lebens und seiner erzieherischen und pastoralen Tätigkeit. Dabei hat Don Bosco, selbst aus einer ärmlichen Familie stammend, mit seiner „Pädagogik der Vorsorge“ besonders die benachteiligten und ausgegrenzten jungen Menschen im Blick.

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